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Suchtklinik

Die Wahl einer Suchtklinik - ein wichtiger und entscheidender Schritt

Nicht immer leicht fällt es den Betroffenen eine Sucht oder Abhängigkeit einzugestehen, um den entscheidenden Schritt zu wagen, sich in die professionelle Obhut einer Suchtklinik zu begeben. Zwar ist dies oftmals der schwierigste Part für einen Suchtkranken, doch ist es auch derjenige, der eine therapeutische Behandlung ermöglicht. Eine Suchtklinik ist eine Art Spezialzentrum für süchtige und abhängige Menschen. Mit therapeutischen Programmen und einer ganztägigen stationären Behandlung sollen Betroffene angeleitet werden ihren Alltag zu meistern. Dabei steht in den verschiedensten Einzel- und Gruppentherapien ein interdisziplinäres Team bereit, welches sich aus Ärzten, Betreuern, Pädagogen, Therapeuten und anderen Spezialkräften zusammensetzt. Das oberste Ziel der Suchtkliniken ist die psychologische Erörterung der Lebensumstände des Suchtkranken und die Alltagshilfestellung. Eine endgültige Heilung wird in den meisten Fällen stationär nicht erwartet und muss in Eigeninitiative mit psychologisch-therapeutischer Hilfe gelingen. Zudem bieten Suchtkliniken in aller Regel Beratungsgespräche für Angehörige an, um angemessen auf den Umgang mit dem Erkrankten eingestellt zu werden.

Suchtkliniken arbeiten mit den unterschiedlichsten Methoden

Generell gibt es zwei Behandlungsmodelle in Suchtkliniken. Zum einen kann eine tiefenpsychologische Behandlung erfolgen, zum anderen werden verhaltenstherapeutische Maßnahmen vorgenommen. Ein immer beliebter werdendes System ist das Bad-Herrenalb-Konzept, welches schon in einigen Kliniken umgesetzt wird. Dabei wird eine sogenannte therapeutische Gemeinschaft gebildet, welche in mehreren Schritten einen ganzheitlichen-integrativen Ansatz verfolgt. Durch einen kognitiven und kommunikativen Austausch unter den Patienten soll eine soziale Eingliederung ohne die Sucht reibungslos funktionieren. Beinahe in jeder Suchtklinik gibt es entsprechende Schwerpunktbehandlungsangebote, die sich auch auf die verschiedenen Suchtarten spezialisieren.

Es ist nie zu spät professionelle Suchthilfe zu suchen

Für viele Suchtkranke oder potentielle Suchtkranke stellt sich auch oft die Frage, wann ein Klinikaufenthalt notwendig wird. Erste Anzeichen dafür sind körperliche Beschwerden bei Entzügen. Es sollte dennoch eines unbedingt beachtet werden. Eine Suchtklinik behandelt für gewöhnlich keine Akutfälle. Dafür stehen meist Psychatrien zur Verfügung. Patienten, die sich für einen Suchtklinikaufenthalt entscheiden, müssen sich auf einen Aufenthaltsdauer von mindestens zehn Wochen einstellen.

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