Jeder vierte Arbeitnehmer muss seinen Beruf vorzeitig aufgeben. Der Grund dafür ist die Berufsunfähigkeit, in Folge von körperlichen Leiden und immer öfter aus psychischen Gründen. Somit zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Zusatzversicherungen überhaupt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung, auch BU genannt, tritt dann in Kraft, wenn der Versicherte seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Die Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente hängt von der Höhe der Beitragszahlung ab und wird zu Vertragsbeginn bestimmt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann als selbstständige Versicherung (SBU) oder auch als Zusatzversicherung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen werden. Bei der Vielzahl an Tarif- und Wahlmöglichkeiten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist es wichtig, sich im Vorfeld eingehend beraten zu lassen und gründlich zu vergleichen, denn die monatlichen Beiträge können bei gleicher Leistung erheblich variieren.
Ohne private Vorsorge steht der Betroffene meist mit leeren Händen da. Die gesetzliche Vorsorge in Form der Invalidenrente, bzw. die Erwerbsminderungsrente, ist nur unzureichend. Sie greift lediglich bei völliger Berufsunfähigkeit, die in den seltensten Fällen auftritt und deckt den Finanzbedarf kaum. Zudem kommt Sie nur für Personengruppen in Frage, die mehr als fünf Jahre sozialversichert waren, für alle anderen besteht keinerlei Anspruch auf staatliche Rente. So deckt nur die private Berufsunfähigkeitsversicherung das steigende Risiko der Berufsunfähigkeit ab. Damit Sie Ihren Lebensstandard im Versicherungsfalle weiterhin finanziell bestreiten können, sollte die Höhe der Rente um die 75% des vergleichbaren Nettoeinkommens betragen. Sorgen Sie also vor, wenn Sie im Falle einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit nicht in finanzielle Engpässe geraten wollen. Berufsunfähigkeit kann schneller eintreten als Sie denken. Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich von uns beraten.