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Urämie

Der Begriff Urämie entstammt dem Griechischen. Wenn harnpflichtige Substanzen im Blut enthalten sind und sich der Wert oberhalb der Normalwerte befindet, so kann es zu einer Harnvergiftung kommen. Die Urämie tritt bei Nierenschwäche auf. Die Nieren können die geforderte Arbeit nicht mehr leisten. Die Urämie kann sich chronisch entwickeln oder akut auftreten. Bei akutem Nierenversagen muss der Patient regelmäßig zur Blutwäsche, der so genannten Dialyse. Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Blutungen der Magenschleimhaut, die sich auf dem Kot zeigen als auch Darmentzündungen. Auch Herzbeschwerden können Symptome der Urämie sein. Harnstoff wirkt nervenschädigend und so kann es durchaus zu neurologischen Störungen kommen, die sich in Schlafstörungen, Verlangsamungen in den Bewegungen, aber auch in Persönlichkeitsveränderungen zeigen. Ein äußerliches Anzeichen ist der Geruch des Atems eines Patienten mit Urämie. Er riecht nach Urin. Behandelt werden muss die Urämie von Fachärzten hinsichtlich der Niereninsuffizienz. Befindet sich die Krankheit im Anfangsstadium, kann sie noch mit Medikamenten eingeschränkt werden, bei akutem Nierenversagen ist die Dialyse in der Regel unumgänglich.

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