Tetanus ist auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt. Es handelt sich hierbei um eine sehr schwere Erkrankung des Nervensystems. Das Tetanus-Bakterium Clostridium Tetani verbreitet sein Gift im Körper, die Muskulatur erstarrt krampfartig, die Atmung setzt aus, das Sprachvermögen ist stark eingeschränkt oder gar nicht mehr vorhanden. Der Zustand ist lebensbedrohlich und kann durchaus innerhalb kürzester Zeit zum Tode führen. Da der Tetanus-Erreger überall ist, kann der Mensch sich bereits durch kleinste Wunden infizieren. Die Tetanus-Impfung wird in Deutschland für Kinder und Erwachsene empfohlen. Bei akuten Erkrankungen darf sie nicht durchgeführt werden. Die Tetanus-Impfung wird intramuskulär gespritzt, meist in den Oberarm oder den Oberschenkel, häufig auch in das Gesäß. Bei Kindern gibt es einen festen Impfplan, Erwachsene sollten ihre Tetanus-Impfung alle zehn Jahre auffrischen lassen. Eine leichte Abgeschlagenheit, Magen-Darm-Beschwerden und leichte Erhöhung der Körpertemperatur sind normale Impfreaktionen und verschwinden nach wenigen Stunden.