Die Sterbewahrscheinlichkeit ist ein statistischer Wert und orientiert sich an diesbezüglichen Erhebungen, die jedes Jahr aufs Neue erfolgen und ausgewertet werden. Anhand der Sterbewahrscheinlichkeit kann erkannt werden, mit welchen Sterbezahlen innerhalb einer bestimmten Altersgruppe gerechnet werden muss. In Hinsicht auf die Krankenversicherungen sind diese Statistiken eine wichtige Kalkulationsgrundlage. Einnahmen und Ausgaben müssen im Einklang sein. Die Einnahmen erfolgen nur über die gezahlten Beiträge, die Ausgaben hingegen sind teilweise schwer im Voraus zu kalkulieren, da sie alle Kosten betreffen, die für die Versicherten hinsichtlich der Gesundheitsfürsorge zu leisten sind. Den Versicherten müssen die Leistungen allerdings weiterhin garantiert bleiben, auch wenn die Ausgaben nach den Statistiken steigen. Insofern müssen die Beiträge jährlich neu kalkuliert werden. Die Sterbewahrscheinlichkeit wird als rein statistischer Wert in diese Kalkulation mit einbezogen.