Die Schizophrenie bezeichnet eine psychische Störung, welche die Wahrnehmung, die Affekte und das Denken betrifft. Die Betroffenen erscheinen allerdings häufig recht gesund, je nach Ausprägung. In einigen Fällen verläuft die Schizophrenie fast unmerklich für das soziale Umfeld des Erkrankten. Sie hat sowohl positive als auch negative Symptome. Unter den positiven Symptomen versteht man in der Psychiatrie das gesteigerte Erleben des normalen Alltags. Der Betroffene wird durch inhaltliche Störungen seines Denkens auffällig wie beispielsweise Sinnestäuschungen und eine Unruhe, die sich im Verhalten zeigt. Häufig kommt es zu Wahnvorstellungen, aber auch zu akustischen Halluzinationen. Die Betroffenen fühlen sich verfolgt, sind davon überzeugt, dass bestimmte Menschen, beispielsweise gute Freunde, Verwandte oder Nachbarn ihnen schaden möchten. Gefühle und Handlungen werden vom Erkrankten nicht als etwas eigenes empfunden sondern als etwas das von außen eingegeben wird. Einschränkungen im normalen Erleben zählen zu den Negativsymptomen, die sich im Laufe der Erkrankung, wie auch die Positivsymptome, extrem verstärken. Auffällig sind die stark verringerte Mimik als auch die Gestik, Schlafstörungen als auch depressive Verstimmungen treten häufig auf. Die Betroffenen ziehen sich häufig sozial zurück und leiden unter Kontaktstörungen und werden sehr eigen in ihrem Verhalten. Die paranoide Schizophrenie liegt dann vor, wenn der Patient sich regelmäßig scheinbar grundlos bedroht fühlt. Die Krankheit verläuft schubförmig, nach einem Schub ist häufig eine depressive Phase zu beobachten. Grundsätzlich muss die Schizophrenie behandelt werden. In der Bevölkerung wird die Schizophrenie leider häufig mit der gespaltenen Persönlichkeit verwechselt. Beide Erkrankungen haben tatsächlich nichts miteinander zu tun und weisen vollkommen unterschiedliche Symptome auf.