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Morbid

Morbid bedeutet in der medizinischen Definition einen kränkelnden Zustand. Eine Person, die immunschwach ist, ohne dass eine primäre Erkrankung vorliegt, ständig an Infekten leidet, die keine primäre Ursache zu haben scheinen, gilt als morbid. Man spricht hier auch von mangelnder Robustheit oder von einer Überzartheit. In der Psychiatrie wird der Begriff morbid häufig eingesetzt für Personen, die psychisch leicht angreifbar scheinen, Schwierigkeiten sehr persönlich nehmen und kaum bewältigen können, eine so zarte Psyche aufweisen, dass sie auf die kleinsten Auslöser mit starken seelischen Symptomen reagieren. Wird ein Patient als morbid beschrieben, so gibt es in der Allgemeinmedizin durchaus Maßnahmen zu einer Stabilisierung des körperlichen Befindens. Der Körper muss vor allem Abhärtungsmaßnahmen erfahren, der Kreislauf muss in Schwung gebracht werden, häufig hilft eine Kur. In psychiatrischer Hinsicht hilft bei einem Menschen, der in seiner Persönlichkeitsstruktur als morbid eingestuft wird, in der Regel eine Psychotherapie.

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