Lethargie bezeichnet einen Zustand des Verharrens. Dieser Begriff ist insofern medizinisch relevant, da er häufig mit dem gesundheitlichen Zustand des Patienten zusammenhängt. Lethargie wird gerne als Faulheit und Desinteresse behandelt. Der Betroffene scheint sich für nichts zu interessieren und die einfachsten Aufgaben erscheinen ihm kaum zu bewältigen. Lethargie hat nicht selten organische Ursachen. Vitamin- und Mineralstoffmangel kann zugrunde liegen, aber auch eine hormonelle Erkrankung wie beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion kann Lethargie bewirken. Lethargie kann aber auch ein heftiges Symptom einer klinischen Depression sein. Der Betroffene wirkt stets antriebslos und empfindet sich auch so, verzweifelt an seinen täglichen Aufgaben und wirkt nicht selten unfähig, seinen Tagesablauf alleine zu bewältigen. Zunächst sollte ein Arzt aufgesucht werden, damit organische Ursachen festgestellt oder diagnostisch ausgeschlossen werden können. Können organische Ursachen ausgeschlossen werden, sollte der Betroffene unbedingt eine Psychotherapie in Anspruch nehmen.