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Laparoskopie

Die Laparoskopie zählt zu den modernen Methoden der medizinischen Diagnostik bei Untersuchungen des Bauchraumes eines Patienten mit optischen Mitteln. Der Arzt nimmt einen kleinen Einstich im Bereich des Nabels vor. Dieser ist später kaum noch sichtbar und verschwindet mit der Zeit vollständig. Die Bauchhöhle wird durch den Einstich mit CO 2 gefüllt. Das optische Hilfsmittel ist eine winzig kleine Kamera, die in den Bauchraum eingeführt wird. Sie überträgt die Bilder aus dem Bauchraum auf einen Monitor. Auf diese Art können die Leber, die Gallenblase, der Magen, die Milz, der Dünndarm, der Dickdarm, die Harnblase sowie die weiblichen Geschlechtsorgane dreidimensional untersucht werden. Auf dem Monitor erscheinen farbige Bilder auf welchen sämtliche krankhaften Veränderungen deutlich sichtbar sind. Die Laparoskopie bringt zahlreiche Vorteile für den Patienten selbst. Es ist eine exakte Diagnose möglich und der Eingriff wird unter Narkose vorgenommen, Schmerzen müssen von daher nicht erduldet werden. Die Bauchmuskulatur wird geschont, lediglich das Auffüllen des Bauchraumes mit CO 2 fühlt sich für einige Tage nach der Laparoskopie unangenehm an.

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