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Labil

Labil bedeutet so viel wie schwankend, unsicher und beeinflussbar. Das Substantiv hierzu ist Labilität. Grundsätzlich bezeichnet man einen Charakter als labil, wenn der Mensch leicht zu beeinflussen ist, wenn seine Gemütslage eher unsicher ist, wenn er sich schwankend verhält und sich an anderen Menschen orientiert, sich Vorbilder sucht, die sich positiv oder negativ auf seine Lebensführung und auf sein Wesen auswirken können. Dieser Begriff spielt von daher auch in der Medizin eine Rolle. Im Bereich Psychotherapie kommt es häufig vor, dass in der Diagnose auch der Begriff labil enthalten ist. Viele seelische Krankheiten basieren auf der Labilität eines Menschen. Aber auch in der Schulmedizin kommt der Begriff häufiger vor, nämlich immer dann, wenn der Zustand eines Patienten nach einer Therapie oder einer Operation nicht ganz eindeutig feststeht. Wenn der gesundheitliche Zustand schwankt, spricht man hier häufig von Labilität. In vielen Fällen ist die Genesung von anderen Faktoren abhängig, manchmal greifen Krankheiten ineinander über und beeinflussen sich gegenseitig. Hier spricht der Mediziner von Labilität.

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