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Kardiodiagramm

Ein Kardiogramm ist in der Bevölkerung auch unter der Bezeichnung EKG bekannt. Dies ist die Abkürzung für Elektrokardiographie. Mittels eines EKG-Gerätes wird die Herzstromkurve des Patienten dargestellt. Man unterscheidet in der Medizin das Kurzzeit-EKG wie auch das Langzeit-EKG oder auch das EKG über 24 Stunden. Die diversen Arten des EKG werden angeordnet, wenn durch ein Kurzzeit-EKG nicht eindeutig die Ursachen für die Störungen herausgefunden werden können. Im Kardiodiagramm ist für den Arzt erkennbar, welche Störung genau vorliegt. Der Herzrhythmus und die Frequenz ist ersichtlich, Störungen im Erregungsleitungssystem und der Herzmuskulatur sind erkennbar. Ein Herzinfarkt beispielsweise geht mit eindeutigen Symptomen einher, jedoch kann es zu derart kleinen Herzinfarkten kommen, die der Patient nicht als Herzinfarkt wahrgenommen hat. Jedoch werden bei einem Herzinfarkt, auch wenn er klein war und so schwach in der Symptomatik, dass er nicht bemerkt wurde, Herzmuskelzellen zerstört. Dies ist durch das EKG für einen Arzt zu erkennen. Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Vorhofflimmern, Kammerflimmern wie auch eine Entzündung des Herzmuskels oder des Herzbeutels sind durch ein EKG für den Arzt deutlich dargestellt. Auch der Verlauf einer Herzkrankheit lässt sich über ein Langzeit-EKG gründlich überwachen.

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