Impfungen sind Leistungen, die größtenteils von den privaten Krankenkassen übernommen werden. So gibt es beispielsweise Impfungen, die ab dem Säuglingsalter empfohlen werden und in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden müssen. Masern, Röteln, Keuchhusten, Diphterie, Mumps, Pocken und Röteln sind die üblichen Impfungen ab dem Kleinkindalter. Wichtig ist auch eine Impfung gegen Tetanus, den Wundstarrkrampf, der sich aus einer kleinen Schnittwunde bereits ergeben kann. Es gibt viele Krankheiten, wie beispielsweise die Windpocken, bei denen geraten wird, keine Impfung vorzunehmen und stattdessen die Kräfte der Natur wirken zu lassen, denn die Windpocken sind zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Die meisten Impfungen jedoch, die von den Kassen übernommen werden, sind auch als Empfehlung zu sehen. Daneben werden noch zahlreiche Impfungen angeboten, die von der gesetzlichen Krankenkasse keinesfalls übernommen werden und die der Patient selbst zahlen muss. Private Krankenkassen sind hier sehr viel kulanter. Unter dem Stichwort „private Krankenversicherung Leistung“ können die Schutzimpfungen im Internet nachgelesen werden, die zusätzlich von der privaten Krankenkasse übernommen werden. Doch auch für die privaten Krankenkassen gelten einige Impfungen als Position die privat zu finanzieren ist. Welche dies im Einzelnen sind, findet sich meist im Versicherungsantrag. Grundsätzlich wird die Grippe-Impfung empfohlen. Die Gebärmutterhals-Krebsimpfung wird bei jungen Mädchen von den Kassen bezahlt, Frauen fortgeschritteneren Alters müssen sie selbst finanzieren. Wer einen Urlaub plant, sollte mit dem Arzt durchsprechen, ob es für das gewählte Reiseland Impfungsempfehlungen gibt. Und auch Erwachsene sollten nicht vergessen, regelmäßig ihre Tetanus-Impfung auffrischen zu lassen.