Eine Gemeinschaftspraxis ist eine Gemeinschaft von Ärzten, die sich innerhalb einer Praxis zusammenschließen. Es gibt zahlreiche Gründe für eine Gemeinschaftspraxis. Die Miete für die Praxisräume kann geteilt werden, was gerade für junge Mediziner, die sich mit der ersten Praxis niederlassen möchten, häufig eine große Rolle spielt. In vielen Fällen werden auch die Kosten für das Personal und sonstige Nebenkosten geteilt. Innerhalb der medizinischen Ausrüstung, die ein jeder Arzt in eine Gemeinschaftspraxis einbringen muss, können mehrere Ärzte innerhalb der Gemeinschaft ergänzend wirken. Für Patienten hat eine Gemeinschaftspraxis häufig große Vorteile. Oft tun sich Ärzte auch fachlich ergänzend in einer Gemeinschaftspraxis zusammen. Dabei kann es sich um einen Zahnarzt handeln, der mit einem Kieferorthopäden eine gemeinsame Praxis gründet, aber auch die Kombination Allgemeinmediziner und Internist ist möglich, ebenso wie Orthopädie und Chirurgie als sich ergänzende Fachgebiete Sinn machen. Muss eine fachärztliche Überweisung an das Fachgebiet des Praxiskollegen erfolgen, so spart der Patient Wege und wertvolle Zeit ein, kann direkt einen Termin in der Praxis vereinbaren und wird häufig noch am gleichen Tag behandelt.