Die Frischzellentherapie soll die körpereigene Immunabwehr steigern und wird auch im Anti-Aging eingesetzt. Es handelt sich hier um ein Verfahren aus der Komplementärmedizin. Das Verfahren ist sehr umstritten und hat in den letzten zehn Jahren auch seine Aktualität stark eingebüßt. Zur Frischzellentherapie werden Substanzen aus Tierföten gewonnen, vorzugsweise von Kälbern oder Lämmern. Diese werden dem Menschen gespritzt und genau hier sieht die WHO die Risiken. Krankheiten wie BSE oder Tollwut könnten mit dem Verfahren der Frischzellentherapie auf den Menschen übertragen werden. Die Frischzellentherapie wird gegen Altersbeschwerden, gegen Krebs und gegen chronische Erkrankungen angeboten. Im Jahre 1997 wurde die Frischzellentherapie in Deutschland verboten, da es einige Todesfälle gab, die mit dieser Behandlung in Zusammenhang gebracht wurden. Das Verbot wurde jedoch später wieder aufgehoben. Die Frischzellentherapie ist somit zwar wieder innerhalb Deutschlands zugelassen, jedoch wird sie nicht mehr empfohlen.