Das Medizinstudium in Deutschland ist relativ strikt aufgeteilt. Es gibt ein allgemeines Grundstudium im Fachbereich Medizin. Nach dem Grundstudium entscheiden die Studenten sich für bestimmte Fachbereiche. Es kann der Fachbereich Allgemeinmedizin gewählt werden. Dieser wird mit einem Examen beendet — wie andere Fachrichtungen auch, danach ist der Student „Arzt“. Den Doktortitel erwirbt er über eine Doktorarbeit. Dies ist grundsätzlich auch für fachärztliche Richtungen so geregelt. Wer sich nach dem Grundstudium für eine bestimmte Fachrichtung entscheidet, wird die entsprechenden Fächer wählen müssen. Hier wäre beispielsweise zu nennen: Chirurgie, Schönheitschirurgie als Anschlussfach, Kardiologie, Nuklearmedizin, Hals- Nasen und Ohrenmedizin. Fachärzte sind beispielsweise Kardiologen, Internisten, Hals-Nasen-Ohrenärzte, aber auch Gynäkologen, Chirurgen usw. Ein Facharzt hat also immer ein ganz besonderes Spezialgebiet im Bereich der Medizin.