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Entbindung

Als Entbindung bezeichnet man die natürliche Geburt. Verläuft eine Schwangerschaft normal, zeigen sich bereits in der 38. Woche die ersten Anzeichen dafür, dass die Entbindung bevor steht. Erste Anzeichen sind ein Schweregefühl im Bauch, möglicherweise auch ein leichtes Ziehen im Unterleib. Etwa zwei Tage vor der Entbindung löst sich der Schleimpfropf vom Muttermund und geht meistens als zäher Schleim ab, in einigen Fällen auch als eine klare Flüssigkeit. Leichte Blutspuren darin sind kein Grund zur Beunruhigung, diese entstehen durch kleine Gefäßrisse. Ab diesem Zeitpunkt kann die werdende Mutter mit dem Einsetzen der Wehen rechnen. Die Entbindung ist in drei Phasen eingeteilt: die Eröffnungsphase, in der sich der Muttermund dehnt, die Austreibungsphase, in dem die Mutter mit Presswehen das Kind entbindet und die Nachgeburtsphase, in welcher der Mutterkuchen ausgestoßen wird. Die Schwangere sollte sich mit Beginn der Wehen, spätestens dann, wenn diese regelmäßig auftreten, in die Klinik bringen lassen. Manchmal dauert es allerdings noch mehrere Stunden bis der Geburtsvorgang tatsächlich einsetzt. Wer sich als Schwangere verunsichert fühlt, kann die Klinik ruhig sofort mit Beginn der Wehen aufsuchen. In der Regel verbleiben Mutter und Kind nach der Entbindung noch für einige Tage in der Klinik.

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