Die Herzinnenhaut kleidet die Herzhöhlen aus, aber auch den Anteil der Arterien und Venen, welche nahe des Herzens liegen. Ist diese entzündet, spricht man von einer Endokarditis. Der Verlauf der Endokarditis kann tödlich enden, wenn die Krankheit nicht behandelt wird. Menschen mit angeborenen Herzfehlern unterliegen hier einem besonderen Risiko. Kommt es zu kleinen Verletzungen an der Herzinnenhaut, die durch den Blutstrom entstehen können, sind diese Stellen anfällig für eine Infektion. Diese kann sich ausbreiten und für eine größere Infektion der Herzinnenhaut verantwortlich sein. Häufig wird eine Endokarditis durch Keime ausgelöst. Streptokokken, Staphylokokken und Enterokokken sind sehr oft dafür verantwortlich, allerdings auch eindringende Pilze. Durch mangelnde Mundhygiene kann eine solche Gefahr durch Keime bestehen. Eine Gefahr stellen jedoch auch die Bakterien dar, die für Bronchitis, Lungenentzündung oder Infekte der Harnwege verantwortlich sind, wenn diese ins Blut gelangen. Die Endokarditis ist mit Antibiotika behandelbar.