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Empfängnisverhütung

Sämtliche Mittel, die eine ungewollte Schwangerschaft verhindern sollen, fallen unter Mittel zur Empfängnisverhütung. Medizinisch wird hier unterschieden in natürliche, manuelle, hormonelle und chemische Verhütungsmethoden. Zu den natürlichen Methoden der Empfängnisverhütung ist der Menstruationszyklus der Frau die Grundlage. Während der fruchtbaren Tage darf kein Geschlechtsverkehr stattfinden. Der Coitus Interruptus ist die einzige natürliche Methode, die ein Mann anwenden kann, jedoch ist diese äußerst unzuverlässig, da auch bereits vor dem eigentlichen Samenerguss Spermienflüssigkeit austreten kann. Zu den natürlichen Verhütungsmethoden zählt auch die Temperaturmethode. In den Apotheken ist inzwischen ein kleiner Computer mit entsprechender Software erhältlich, der die natürlichen Messwerte erfasst und auswertet, so dass eine Frau relativ sicher sein kann über fruchtbare und nicht fruchtbare Tage. Zu den manuellen Methoden zählt das Kondom für den Mann, aber auch das Diaphragma für die Frau. Zu den hormonellen Methoden zählt die Antibabypille, die Dreimonatsspritze, das Verhütungsstäbchen sowie die Hormonspirale. Spermizide zählen zu den chemischen Methoden, die in Form von Salben, Gel oder Zäpfchen in der Apotheke erhältlich sind, aber auch Schaum und Sprays. Diese Substanzen werden in die Scheide eingeführt und töten dort die eindringenden Spermien ab. Als am zuverlässigsten gelten noch immer die hormonellen Methoden der Empfängnisverhütung.

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