Das Elektrokardiogramm ist im Allgemeinen als EKG bekannt und wird vor allem bei Untersuchungen des Herzens eingesetzt, aber auch zur Überwachung der Vitalwerte eines Patienten während eines Notfalls. Im EKG wird die Spannung der Herzkurve gemessen. Der Herzmuskel zieht sich zusammen und entspannt sich wieder. Jeder dieser Kontraktionen geht ein elektrischer Impuls voraus, der über das EKG messbar ist. Jedes Detail der Arbeit, welches das Herz zu leisten hat, ist somit über das EKG messbar und wird in einer Kurve aufgezeichnet. Auf dem Körper werden an vier verschiedenen Punkten Elektroden aufgeklebt und somit verschiedene Kurven aufgezeichnet. Dieses Verfahren kann in der Klinik angewendet werden, durch tragbare EKG-Geräte ist jedoch auch der mobile Einsatz möglich. Herzfrequenz, Herzrhythmus wie auch die Aktivität in den Herzkammern und Vorhöfen sind über das EKG erkennbar. Sämtliche Störungen werden durch ein EKG deutlich, jedoch darf das EKG nur als Diagnosehilfsmittel genutzt werden und zur Überwachung der Vitalwerte. Um zu einer vollständigen Diagnose zu gelangen, müssen sämtliche Werte einbezogen werden, vor allem das klinische Bild des Patienten und seine Symptome. Bei Verdacht auf Herzkrankheiten wird häufig ein Langzeit-EKG verwendet, welches Aufzeichnungen über die Herzkurven über einen bestimmten Zeitraum und unter Berücksichtigung der Aktivitäten des Patienten liefert.