Das Verfahren der Akupunktur beruht auf den Erkenntnissen aus der traditionellen chinesischen Medizin, auch TCM genannt. Bei der traditionellen Akupunktur werden feine Nadeln in exakt festgelegte Stimulations- bzw. Schmerzpunkte gestochen, um Schmerzen zu lindern. Die Methode der Akupunktur gilt inzwischen als anerkannt und wird bei vorliegender Indikation wie beispielsweise Rückenschmerzen oder Migräne auch von den Krankenkassen übernommen. Die Elektroakupunktur (EAV) bezieht die Erkenntnisse zu Schmerz- und Stimulationspunkten aus der TCM mit ein. Jedoch geht man hier davon aus, dass ein unterschiedlicher, elektrischer Hautwiderstand besteht. Der elektrische Hautwiderstand wird hier an verschiedenen Akupunkturpunkten gemessen. Diese Messungen sollen Störungen im menschlichen Körper aufzeigen. Diese Störungen sollen dann mit homöopathischen Mitteln geheilt werden. Um ein geeignetes Mittel herauszufinden, bringt der Therapeut verschiedene Mittel in das Gerät ein und beobachtet die Reaktionen des Messgerätes. Steht das entsprechende Medikament fest, wird es entweder oral verabreicht oder gespritzt. Der Therapeut legt fest, wie lange und wie häufig das Medikament eingenommen werden muss. Nach manchen Fällen werden auch Kombinationen aus verschiedenen Mitteln verabreicht. Die Elektroakupunktur wird in der Alternativmedizin eingesetzt und findet Anwendung bei Magen- und Darmerkrankungen, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Allergien und zahlreichen anderen Beschwerden. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für dieses Heilverfahren nicht auf. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten, wenn der Versicherungsnehmer den entsprechenden Tarif ausgewählt hat, in welchem der Heilpraktiker enthalten ist.