Im Bereich der privaten Krankenversicherung spielt das Eintrittsalter eine große Rolle, denn dieses, wie auch das Geschlecht, ist Grundlage für die Höhe des Beitrages. Ein dreißigjähriger Selbstständiger beispielsweise mit einem Einkommen von 3.000 Euro pro Monat kann hier bares Geld sparen. Während er bei der gesetzlichen Krankenkasse einen Beitrag zu zahlen hätte, der prozentual am Einkommen errechnet wird und hier durchaus bei durchschnittlich 450 Euro pro Monat liegen wird, hat er die Möglichkeit, bei einer privaten Krankenkasse zu einem Monatsbeitrag von unter 100 Euro versichert zu werden. Hier geht man aber von einem Vergleich aus, indem man bei der privaten Krankenversicherung den Basistarif als Vergleichswert heranzieht, der den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse angepasst ist. In diesem jungen Eintrittsalter hätte der Selbstständige jedoch auch die Möglichkeit, den Standard- oder Komforttarif der privaten Krankenversicherung zu einem wesentlich geringeren Beitrag als dem der gesetzlichen Krankenversicherung abzuschließen. Schaut man sich die PKV im Vergleich an, errechnen sich bei gleichem Eintrittsalter durchaus unterschiedliche Monatsbeiträge bei den unterschiedlichen Gesellschaften, aus denen der Versicherungsnehmer sich dann die für ihn günstigste Variante aussuchen sollte. Je jünger das Eintrittsalter bei der privaten Krankenversicherung, umso günstiger gestalten sich die Beiträge, die dauerhaft gültig sind.