Der Begriff Diabetes mellitus bedeutet in der Übersetzung „süßer Durchfluss“, womit der klebrige, süßliche Urin gemeint ist, der ein typisches Zeichen für eine vorliegende Diabetes ist. Der Begriff entstammt dem Griechischen. Bei der Diabetes mellitus handelt es sich um eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen, die zu einer Hyperglykämie führen, also zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Der Blutzuckerwert liegt im Normalfall im nüchternen Zustand unter 100 mg. Nach der Nahrungsaufnahme steigt er auf ca 140 mg an. Werte, die weit darüber liegen, deuten auf eine gestörte Verarbeitung des Zuckers hinweisen. Sollten häufiger erhöhte Werte vorliegen, muss unbedingt eine Untersuchung hinsichtlich Diabetes mellitus als Verdachtsdiagnose vorgenommen werden. Die Ursachen für eine Diabetes mellitus können verschiedener Art sein. Eine Störung der Bauchspeicheldrüse kann hierfür verantwortlich sein, aber auch hormonelle Störungen, eine Schwangerschaft, Alkohol- oder Drogenmissbrauch als auch Medikamentenmissbrauch, Fettleibigkeit und diverse weitere Ursachen. Die Mediziner unterscheiden, begründet nach der Ursache, vier verschiedene Typen von Diabetes mellitus. Einige Typen verschwinden wieder, wie beispielsweise die Schwangerschaftsdiabetes. Einige Typen der Diabetes können mit Tabletten behandelt werden und wieder andere erfordern regelmäßiges Spritzen von Insulin. Mit einer diagnostizierten Diabetes kann man als Patient ohne Komplikationen leben, wenn man sich an die Ernährungsratschläge und die sonstigen ärztlichen Anweisungen hält.