Eine Demenz wird durch den Abbau von Gehirnzellen ausgelöst. Es gibt verschiedene Arten von Demenz. Bei alten Menschen kommt es häufig zur Altersdemenz, die ähnliche Züge zur Alzheimerschen Krankheit aufweist. Die Diagnosestellung kann von daher erst nach einer Reihe von speziellen Untersuchungen erfolgen. Eine Demenz kann jedoch auch als Folge von über einen längeren Zeitraum stattfindenden Drogen- oder Alkoholmissbrauch auftreten. In der Regel sind die Schäden, die hierdurch entstehen irreparabel. Auch in Folge eines Unfalls kann eine Demenz auftreten, nach einem Schlaganfall oder Stoffwechselerkrankungen. In der Medizin unterscheidet man hier die akut auftretende Demenz, die meist durch äußerliche Einflüsse hervorgerufen wird und die in gewissen Schüben und Stadien verlaufende Demenz. Die Symptome bei der in Stadien auftretenden Demenz sind immer ähnlich. Zuerst äußert sich eine Demenz mit einer ungewöhnlichen Vergesslichkeit, der Betroffene erzählt immer wieder die gleichen Geschichten und kann sich nicht mehr erinnern, diese schon mal erzählt zu haben. Der Ablauf der einfachsten, lebenslang vielleicht sogar ausgeführten Tätigkeiten kann nicht mehr erinnert werden. Die Betroffenen spüren in den Anfängen der Demenz durchaus, dass sich etwas verändert, werden häufig ängstlich, ziehen sich von ihren Mitmenschen zurück weil ihnen die Veränderungen unangenehm sind. In späteren Phasen verlieren sie vollkommen die Orientierung, kennen nahe stehende Personen nicht mehr oder verwechseln sie. Demente Personen können nur bis zu einem gewissen Stadium der Demenz alleine leben und benötigen ab einem bestimmten Punkt des Krankheitsverlaufs, der sehr individuell zu betrachten ist, eine vollständige Betreuung.