Beamte dürfen wie Freiberufler und Selbstständige auch, eine private Krankenversicherung abschließen. Die Beiträge für diese Berufsgruppe unterliegen einem speziellen Konzept für Beamte, die, abhängig vom Bundesland, einen Zuschuss in Höhe von 50 bis 80 Prozent für die Kosten der Krankenversicherung erhalten. Dieser Zuschuss errechnet sich an den 520 Euro, die Beamte grundsätzlich als Beitrag an die gesetzliche Krankenversicherung zahlen müssten. Das Konzept zu einer privaten Versicherung für Beamte berücksichtigt diesen Zuschuss, so dass nur noch die fehlenden Prozente für eine Vollversicherung vom Beamten selbst zu tragen sind. Für Beamte ist eine private Krankenversicherung von daher eindeutig die günstigere Variante. Beamtenanwärter befinden sich in der Regel in ihrem Referendarjahr, das heißt, nach einem Jahr werden sie als Beamter vereidigt. Doch auch im Referendarjahr kann schon eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden. Als Beamtenanwärter sollte man jedoch genau vergleichen. In Bezug auf die Krankenversicherung Beamtenanwärter locken viele Versicherungsunternehmer mit sehr günstigen Basistarifen, die jedoch nur einen sehr geringen Leistungsumfang enthalten. Sobald der Beamte vereidigt ist, wird jedoch der Vollkostentarif fällig. Wer als Beamtenanwärter eine private Krankenversicherung abschließen möchte, sollte aus diesem Grund vor Abschluss eines Vertrags dringend einen Vergleich in Bezug auf den Vollkostentarif durchführen.