Der Begriff Myom entstammt dem Griechischen und bedeutet Muskelgeschwulst. Es handelt sich hierbei um eine gutartige Wucherung des Muskelgewebes. Diese entstehen vorwiegend an glatter Muskulatur. Ein Myom bildet sich von daher vorwiegend an der Harnblase oder der Gebärmutter, an der Vorsteherdrüse, im Magen-Darm-Kanal oder in der Haut. Das Myom hat meist die Form einer Kugel und kann verschiedene Größen entwickeln. Wird es lange nicht entdeckt, ist es durchaus möglich, dass es verkalkt. Ein diagnostiziertes Myom sollte dennoch entfernt werden, denn es besteht immer die Gefahr der Entartung. Entartung bedeutet in diesem Fall, dass aus einem ursprünglich gutartigen Gewächs ein bösartiges Sarkom werden kann.