Die private Krankenversicherung steht leider nur einem eingeschränkten Personenkreis zur Verfügung. Freiberufler und Selbstständige, aber auch Angestellte, die nicht mehr versicherungspflichtig sind, das heißt in ihrem Jahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegen, wie auch Beamte, dürften sich privat versichern. Das klingt nun nach einem Personenkreis, der sich eine private Krankenversicherung „leisten kann“. Viele gesetzlich Versicherte sind deswegen der Meinung, die Leistungen der PKV müssten ziemlich teuer sein in den Beiträgen, die hierfür fällig sind. Das ist aber nicht ganz richtig.
Vergleicht man die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen mit denen der privaten Krankenkassen, so stellt man sehr schnell fest, dass die Beiträge für die private Krankenversicherung meist nur die Hälfte der gesetzlichen Krankenversicherung betragen. Für einen dreißigjährigen Mann kostet sogar der beste wählbare Tarif in der Regel nur die Hälfte des Beitrages, den er für die gesetzliche Krankenversicherung aufwenden müsste, geht man von einem Einkommen von 3.000 Euro aus - die Beiträge für die GKV richten sich nämlich nach dem Einkommen, während sie sich bei der PKV u.a. nach dem Eintrittsalter berechnen und dauerhaft günstig bleiben.
Die Leistungen der PKV gliedern sich in mehrere wählbare Tarife. In jedes Tarifmodell können Zusatzleistungen mit eingeschlossen werden und kosten dann eben einen minimalen Aufpreis. Die Tarife gliedern sich in den Basistarif, der mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar ist, nur meist eben für ein Viertel des Beitrages, den Standard- und den Komforttarif.