Die private Krankenversicherung und ihre Leistungen - ein Thema, über das Verbraucher häufig sprechen und das viele Fragen aufwirft. Günstigere Beiträge als in der gesetzlichen Krankenversicherung und dann noch mehr Leistungen? Kaum jemand kann sich vorstellen, dass dies den Tatsachen entspricht - jedoch bietet die private Krankenversicherung tatsächlich wesentlich mehr und das ohne Extrazahlungen.
Während es in der gesetzlichen Krankenversicherung nur einen einzigen Tarif gibt, nämlich den einheitlichen Beitragssatz von 15,5% des Einkommens, zu dem nur eingeschränkte medizinische Versorgung erhältlich ist, die auch noch viele Lücken enthält, gibt es in der privaten Krankenversicherung unterschiedliche Tarife. In den einzelnen Tarifen weichen nicht nur die Beiträge in ihrer Höhe voneinander ab, sondern auch die Leistungspakete. Der günstige Basistarif, gültig seit dem 01.01.2009, ist dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung identisch angepasst, jedoch je nach Alter und Geschlecht um bis zu achtzig Prozent günstiger im Beitrag. Eine wesentlich bessere Versorgung bis hin zur optimalen Versorgung ist natürlich durch die höheren Tarife möglich. Jedoch sind selbst diese wesentlich günstiger im Beitrag als die der gesetzlichen Krankenversicherung.
Im Standardtarif sind die Leistungen der privaten Krankenversicherung bereits wesentlich höher als im Basistarif, der nur die notwendigste Absicherung, vergleichbar zu gestezlichen Krankenversicherung, bietet. Im Komforttarif jedoch bleiben keine Wünsche mehr offen. Wer über diesen Tarif versichert ist, hat bei Klinikaufenthalt sogar Anspruch auf ein Einzelzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. In der privaten Krankenversicherung werden die Leistungen für Heilpraktiker ebenso übernommen wie für eine wesentlich höhere Anzahl an Sitzungen einer Psychotherapie. Im Komforttarif ist die Anzahl der Sitzungen sogar unbegrenzt. Auch Heilmittel und Hilfsmittel werden übernommen, die von den gesetzlichen Krankenkassen größtenteils abgelehnt werden.