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Private Krankenversicherung Lehrer

Private Krankenversicherung für Lehrer

Krankenversicherung für Lehrer

Die Berufsgruppe der Lehrer war bis vor einigen Jahren fast ausschließlich als Beamte tätig. Dies hat sich inzwischen geändert. Jetzt erhalten weniger Lehrer einen Vertrag als Beamte, die meisten sind inzwischen als Angestellte tätig. Beamte dürfen sich grundsätzlich privat versichern. Angestellte müssen in ihrem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze erreichen und dürfen sich dann ebenfalls privat versichern. Allerdings gilt für Lehrer eine Besonderheit: die meisten angestellten Lehrer erhalten während der Schulferien kein Gehalt und müssen sich in dieser Zeit arbeitslos melden.

Die private Krankenversicherung für Lehrer

Für Lehrkräfte in der Position des Beamten ist die private Krankenversicherung in der Regel die günstigste Wahl. Der Einstieg in die private Krankenversicherung erfolgt in noch jungen Jahren, die Beiträge gestalten sich aus diesem Grund dauerhaft sehr günstig. Die privaten Krankenversicherungen bieten Sondertarife für Beamte an, darüber hinaus erhalten Beamte von ihrem Dienstherren einen großzügigen Zuschuss zu den Gesundheitskosten. Häufig können die Versicherungsbeiträge der privaten Krankenversicherung bereits durch die Zuschüsse des Dienstherren gedeckt werden. Angestellte hingegen müssen die Versicherungspflichtgrenze erreichen, um in die private Krankenversicherung wechseln zu dürfen. Sie erhalten auch für die private Krankenversicherung den üblichen Arbeitgeberzuschuss, der auch für die gesetzliche Krankenversicherung zu leisten wäre. Allerdings erhalten die meisten angestellten Lehrkräfte während der Ferien keine Gehälter und müssen sich arbeitslos melden. Lehrer müssen aus diesem Grund vorab mit der privaten Krankenversicherung klären, wie in ihrem individuellen Fall mit der Arbeitslosigkeit während der Schulferien umzugehen ist.

Die gesetzliche Krankenversicherung für Lehrer

Viele Lehrer verbleiben in der gesetzlichen Krankenversicherung, weil sie während der Schulferien kein Gehalt bekommen und sich arbeitslos melden müssen. Die gesetzliche Krankenversicherung kann in diesem Fall vorteilhaft sein, denn der Bezug von Arbeitslosengeld während der Schulferien spielt hierfür keine Rolle. Grundsätzlich kann die gesetzliche Krankenversicherung für Lehrer dann ein Vorteil sein, wenn der Versicherungsnehmer Familienmitglieder mitversichern muss. In der gesetzlichen Krankenversicherung können Familienmitglieder beitragsfrei mitversichert werden. Lehrkräfte, die in ihrem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze erreicht haben, zahlen in der Regel den Höchstbeitrag von rund 600 Euro monatlich. Die Hälfte des Beitrags wird jedoch vom Arbeitgeber übernommen und der Gesamtbeitrag wird direkt an die Träger überwiesen. Auch in den Schulferien, wenn die Lehrkraft sich vorübergehend arbeitslos meldet, wird der Versicherungsbeitrag direkt überwiesen, die Arbeitsagentur übernimmt in diesen Zeiten den Arbeitgeberanteil.

Krankenzusatzversicherung für Lehrer

Lehrkräfte, die sich für den Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung entscheiden, müssen sich nicht mit dem geringen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen abfinden. Eine Krankenzusatzversicherung kann die großen Lücken schließen, die zwischen der notwendigen Regelversorgung durch die GKV und der optimalen Gesundheitsversorgung von privat Versicherten bestehen. Auf den Einschluss von Krankentagegeld können Lehrkräfte verzichten, denn sie erhalten im Krankheitsfall eine Gehaltsfortzahlung oder, bei langer Krankheitsdauer, Krankengeld von der Krankenkasse. Die Krankenzusatzversicherung sichert jedoch eine optimale gesundheitliche Versorgung auch für gesetzlich versicherte Lehkräfte.

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