Die Pflege, Betreuung, Heilung und Rehabilitation von geschädigten und erkrankten Menschen ist oberstes Gebot des Gesundheitswesens und wird vorrangig in einem Krankenhaus durchgeführt. Krankenhäuser im Allgemeinen sind Zusammenschlüsse mehrerer organisatorischer Teilbereiche, auch Kliniken genannt. Im wirtschaftlichen Sinn gelten diese als Dienstleistungsanbieter des Gesundheitswesens und stellen ärztliche und pflegerische Hilfestellungen zur Verfügung. Im Verlauf eines Krankenhausaufenthalts soll für den Patienten nach Möglichkeit eine vollständige medizinische Rehabilitation seiner Gesundheit erfolgen. Die Maximen eines Krankenhauses sind ebenso einfach zu erläutern, wie vielseitig. Generell gilt es, Krankheiten, Schäden jeglicher Art und körperliche Leiden zu diagnostizieren, anschließend zu heilen und die vorherrschenden Leiden zu lindern. Darüber hinaus ist es die Aufgabe, Geburtshilfe zu leisten sowie eine adäquate Sterbebegleitung zu liefern.
Schon seit Jahrhunderten gibt es Krankenhäuser, ähnlich der Form wie wir sie heute kennen. Doch haben sich die Aufgabenfelder erweitert und spezialisiert. Früher wurde ein Krankenhaus hauptsächlich nur zur Versorgung der Armen und Kranken benutzt und galt mehr als Ort des Sterbens. Heutige Einrichtungen bieten weit mehr als nur ihre Heilungsverfahren an. Fachgerechte und zuverlässige Diagnostiken, essentielle, lebenserhaltende Therapien und Ort der Wissenschaft und Lehre sind die modernen Attribute eines Krankenhauses. Als besonders spezielle Form zählt heutzutage das Universitätsklinikum, welches mit modernsten Mitteln und Therapietechniken die Ausbildung und Unterrichtung heranwachsender Fachärzte übernimmt.
Alle Krankheiten und ihre Symptome können in Krankenhäusern medizinisch korrekt behandelt werden, wobei der Trend zu immer mehr Spezialkliniken führt und Allgemeinkrankenhäuser reduziert werden. Für die allgemeine Versorgung spielen meist vier Teilbereiche eine entscheidende Rolle. Zum einen gibt es eine Notfallbehandlung, die eine Rettungsstelle und eine Notaufnahme impliziert, um akute Patienten ambulant zu versorgen. Des Weiteren werden voll- beziehungsweise teilstationäre Behandlungen angeboten sowie vor- und nachstationäre Behandlungen. Der letzte Teilbereich umfasst die Ambulanz. Zudem lassen sich drei verschiede Versorgungsstufen klassifizieren, welche die Maximal-, Schwerpunkt- und Regelversorgung beinhalten.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass ein allgemeines Krankenhaus mit einem breiten Behandlungsspektrum selten die Qualität und Quantität der medizinischen Versorgung schnell und zuverlässig stemmen kann. Aus diesem Grund entstehen immer mehr Spezialkliniken mit kleineren Behandlungsbereichen, die dafür auf eine hochspezialisierte Technik und effiziente Therapiestruktur zurückgreifen können. Betrachtet man sich einzelne Fallzahlen so erscheint es stets sinnvoller eine Spezialklinik aufzusuchen, als sein Leiden in einem Allgemeinkrankenhaus behandeln zu lassen. Fachkliniken haben die Möglichkeit durch ihr speziell geschultes Personal und einer hohen Dichte an Fachärzten effizienter und innovativer zu arbeiten als wenn sie mehrere Gebiete abdecken müssen.