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Kosten PKV

Die tarifabhängigen Kosten der PKV

Wer ganz genau die Angebote der einzelnen Versicherungsunternehmen vergleicht, wird sehr schnell feststellen, dass sich die Beiträge hier zwar in den einzelnen Tarifen voneinander nicht unerheblich unterscheiden, jedoch trotzdem meist nur die Hälfte des Beitrags ausmachen, der an die gesetzliche Krankenversicherung gezahlt werden müsste.

Wie kalkulieren sich die Kosten der PKV?

Die Kosten der PKV errechnen sich als Beitrag aus dem Alter des Versicherten und dessen Geschlecht. Die gesetzliche Krankenkasse hingegen berechnet die Beiträge nach dem Einkommen. Das heißt, Geringverdiener profitieren von den Beitragszahlern mit höherem Einkommen. Die private Krankenversicherung steht nur einem begrenzten Personenkreis zur Verfügung: Selbstständigen und Freiberuflern, Angestellten mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze wie auch Beamten und Beamtenanwärtern. Rein statistisch gesehen handelt es sich hier um die Personengruppen, die am wenigsten ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen. Die Kosten der PKV können von den Unternehmen aus diesem Grund entsprechend günstig kalkuliert werden.

Müssen Versicherte mit steigenden Beiträgen rechnen?

Geld verliert an Wert, das kennt man auch aus anderen Bereichen. Lebensmittel werden teurer, Vergnügungen werden teurer. Selbstverständlich müssen auch Versicherungsunternehmen kalkulieren. Grundsätzlich bleiben die Beiträge günstig. Je jünger der Versicherungsnehmer bei Eintritt in die private Versicherung ist, umso niedriger gestalten sich dauerhaft die Beiträge. Sie steigen nicht mit jedem Geburtstag. Trotzdem kann es vorkommen, dass ab und an die Beiträge um ein halbes Prozent steigen. Wenn die Kosten für medizinische Leistungen steigen, müssen die Unternehmen die Beiträge geringfügig anpassen. Die Kosten der PKV werden sich dadurch jedoch nicht drastisch erhöhen, sondern eher kaum spürbar für den Einzelnen.

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